Mit Prototypen funktionierende Lösungen ermitteln

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Im Jahr 2011 setzte die Kaufhauskette Nordstrom Design Thinking bei der Frage ein, wie den Kunden der Kauf von Sonnenbrillen erleichtert werden könnte.

Das Nordstrom-Team brachte eine Vielzahl von Ideen vor und einigte sich schließlich auf einen Vorschlag, dem das Team die größten Erfolgsaussichten einräumte:

Eine App für iPads, auf dem die Kunden sofort sehen konnten, wie ihnen verschiedene Brillenmodelle standen.

Der erste Prototyp ihrer App sah …

... so aus.

Sobald Sie sich beim Design Thinking auf die beste Lösung verständigt haben (selbst wenn diese nicht zweckmäßig erscheint), müssen Sie schnellstmöglich einen Prototyp erstellen und testen.

Mit dem Prototyp finden Sie heraus, was funktioniert und was nicht, und nähern sich auf diese Weise der perfekten Lösung.

Prototypen müssen nicht immer Zeichnungen sein. Es sollte immer eine möglichst einfache Umsetzung sein, die sich mit echten Nutzern testen lässt

Eine effektive Erstellung von Prototypen gliedert sich in drei Schritte:

1. Ersten Prototyp erstellen, der so einfach wie möglich ist.

2. Prototyp (mit einer kleinen Gruppe von Benutzern) testen

3. Durchlauf wiederholen (oder von Neuem beginnen)

Beobachten Sie die Interaktion der Benutzer und nehmen Sie am Prototyp kleine Veränderungen vor.

In einigen Fällen kommen Sie eventuell zum Schluss, dass es sich nicht lohnt, die Lösung weiter zu verfolgen. Es ist völlig in Ordnung, neu zu beginnen. Immerhin wissen Sie jetzt, was nicht funktioniert.

Die Schritte zur effektiven Erstellung von Prototypen lauten wie folgt:

  1. Ersten Prototyp erstellen, der so einfach wie möglich ist.
  2. Prototyp (mit einer kleinen Gruppe von Benutzern) testen
  3. Durchlauf wiederholen (oder von Neuem beginnen)

Quiz 1 of 1

Sie müssen mit Ihrem Team den Prototyp für ein neues Kundenserviceverfahren erstellen. Welche der folgenden Schritte gehören zum Prozess der Prototyp-Erstellung?

a
Zuallererst müssen Sie sicherstellen, dass das neue Verfahren ausgereift ist und verlässlich funktioniert.
b
Testen Sie das Verfahren mit einer großen Kundengruppe, damit die Stichprobengröße substanziell genug ist.
c
Testen Sie das Verfahren mit einer kleinen Gruppe von Erstnutzern, und nehmen Sie auf der Grundlage der dabei gewonnenen Erkenntnisse kleine Änderungen vor.
d
Testen Sie das Verfahren mit einer kleinen Gruppe von Freiwilligen aus dem Unternehmen.

Sie haben vielleicht den Eindruck, dass Sie eine tolle Idee hatten, aber Sie müssen diese Idee auch dem Realitätstest unterziehen. An dieser Stelle kommt die Prototyp-Erstellung ins Spiel.

Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie dank der Prototypen genug erfahren haben, können Sie Ihre Lösung entwickeln und umsetzen!

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